Bernd Schwering (1945 – 2019), Schüler von R. Hausner, Siebdruck (1991): „Gischt“

Aktuelles Gebot: 70,00

Verbleibende Zeit:

Auktionsende am: 4. Juni 2023 20:19

Zeitzone: Europe/Berlin

Der Mindestpreis (40,00) wurde erreicht

(So funktioniert das Bieten: Ihr Gebot muss gleich oder höher sein als der nachfolgende Betrag, Sie können einen höheren Betrag eingeben, dann werden andere Gebote bis zu diesem Betrag vom automatischen Bietsystem durch Ihr Maximalgebot überboten : 75,00 )
(  )

Kategorie:

Beschreibung

Bernd Schwering
(* 7. 6. 1945 Lüdinghausen; † 8. 9. 2019 in Nastätten)
Schüler von Rudolf Hausner
Siebdruck (1991)
„Gischt“
(handsigniert, datiert u. nummeriert 13/200)
Motiv: 11,8 x 12,5 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 30 x 40 cm

Anm.: beiliegend Katalog „Bernd Schwering – Malerei 1977-1991“
————————————————
Bernd Schwering (* 7. Juni 1945 in Lüdinghausen, Westfalen; † 8. September 2019 in Nastätten) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Bernd Schwering studierte von 1965 bis 1969 an der Folkwangschule Essen freie und angewandte Grafik. Danach wechselte er an die Hochschule für bildende Künste Hamburg und studierte 1969 bis 1972 Malerei bei Rudolf Hausner. Er war seit 1977 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und erhielt von 1982 bis 1989 einen Lehrauftrag für Malerei an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mit den seit 1970 entstehenden Landschaften gehört er zu den Malern, über deren Gemälde und Grafiken die Naturdarstellung in die Kunst zurückkehrt. Er lebte und arbeitete in Wiesbaden, bevor er in ein Haus mit Atelier in Ebertshausen (Rhein-Lahn-Kreis ) umzog. Mit seinen Werken war er in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Das Werk des Künstlers besteht aus Gemälden, die er mit Acrylfarbe auf Leinwand ausführte. Für seine naturalistische Darstellung bediente er sich – außer bei der Anlage des Untergrundes mit einer Spritzpistole – keiner technischer Hilfsmittel. Die Farbe trug er nicht „feinmalerisch“, sondern in einer „pointillistischen“ Weise auf. Seine Motive wirken nicht nur auf einen größeren Betrachtungsabstand realistisch, sondern der naturalistische Ansatz bleibt auch bei kurzem Blickabstand erhalten. Vor der Ausführung von großen Gemälden führte er – zur Kontrolle der Bildwirkung – verkleinerte Motive als ausgearbeitete Skizzen aus. Seit Mitte der 1980er Jahre malte er kleine Bildformate auch in Acryl auf Karton. Daneben sind in den 1970er bis 1990er Jahren Siebdrucke entstanden, die ebenfalls „pointilistisch“ angelegt waren und die mit bis zu 50 verschiedenfarbigen Bildschichten gedruckt wurden.

Schwering war ein zeitgenössischer Landschaftsmaler. Seine zwischen 1970 und 1972 entstandenen Motive zeigen den Blick auf Wolken, Bäume, Hausfassaden, jeweils gestört durch Lamellen, die den jeweiligen Landschaftsausschnitt segmentieren. Während die „Eingriffe“ hier noch als gegenständliche Phänomene erkennbar sind, werden sie ab 1972 bei den „Vorbeifahrlandschaften“ in die Umstände der Wahrnehmung verlagert: Bei 120 km/h aus dem Zugfenster gesehen, erscheinen Vorder- und Mittelgrund unscharf, während der Bildmittelpunkt unbewegt bleibt.

Seit 1975 malte Schwering Agrarlandschaften und urbane Situationen wie Straßenränder und Baustellen. Die Auseinandersetzung mit atmosphärischen Veränderungen, registriert bei Regen, Nebel, verhangenem Himmel oder Dunkelheit, führte zu einer Reihe weiterer suggestiver Bilder. Ab 1980 kommen in Gemälden, wie „Parkplatz“ oder „Kiesgrube“ Miniatur-Biotope ins Bild, kleine Areale in der Regel, oft eingezwängt zwischen Nutzflächen, die man in der Realität wegen scheinbarer Reizlosigkeit kaum wahrnimmt.

Mit diesen Natur-Stücken, das ist dem hier beiliegenden zweiten Katalog über Arbeiten zwischen 1977 und 1991 zu entnehmen, kündigten sich Motive an, die ab 1987 über 15 Jahre hinweg wichtigster Bildgegenstand waren: Uferzonen, vom Künstler als Natur-Theater inszeniert, in denen Steine, Wasser und Licht – reale Gegebenheiten und zugleich Ur-Metaphern – humane Grundbefindlichkeiten verkörpern. Anschließend wendete er sich auch kleinformatigen Stillleben zu. (wikipedia)
————————————————-

Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 10. Juni, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang melden).

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

Alle Gebote:

Bieter Gebotszeit Gebot Auto
Lene 28. Mai 2023 12:26 70,00
R.Dre.Aac 28. Mai 2023 12:26 65,00 Auto
R.Dre.Aac 28. Mai 2023 9:23 60,00 Auto
Lotta 28. Mai 2023 9:23 55,00
R.Dre.Aac 28. Mai 2023 7:38 50,00
Lene 27. Mai 2023 19:34 45,00
Thoernplyx 27. Mai 2023 17:19 40,00
Auction started 26. Mai 2023 8:00