Ernst Ohst (1914 – 2000 Düren), Aquarell/Federzeichnung (1991): „Das Ühledömche”

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Auktionsende am: 4. Dezember 2022 21:42

Zeitzone: Europe/Berlin

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Beschreibung

Ernst Ohst
(* 10. 9. 1914 Düren; † 1. 9. 2000 Düren)
Aquarell/Federzecihnung (1991) auf Bütten
„Das Ühledömche”
in Distelrath ist das älteste erhaltene Kirchengebäude Dürens
(handsigniert/Widmung, betitelt, datiert)
Bild: 25,2 x 35,2 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 28 x 38 cm
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Ernst Ohst, (* 10. September 1914 in Düren; † 1. September 2000 in Düren) war ein deutscher Maler, Grafiker und Karikaturist. Ohst hat nicht nur seine Heimat immer wieder in Federzeichnungen mit dem Gänsekiel etc. gemalt, sondern auch die Eifel, das Rheingau und die Mosel. Aber auch im Ausland fand er viele lohnende Motive.

Ohst absolvierte das Realgymnasium, schloss danach eine kaufmännische Lehre ab und arbeitete anschließend im Werbefach. Nach einem mehrjährigen Lazarettaufenthalt bildete er sich an der Kölner Werkschule bei Professor Hußmann weiter. Über das Museumsdorf Cloppenburg kam er wieder nach Düren. Neben vielen Ausstellungen im gesamten Rheinland förderte er insbesondere junge Talente. In Rölsdorf wurde eine Straße nach Ernst Ohst benannt.

Ohst hat seine Werke in vielen Städten ausgestellt, z.B. in Köln, Moers, Düren, Mönchengladbach, Düsseldorf, Langerwehe. Bereits im Jahre 1970 hatte er über 130 Ausstellungen zur Förderung junger Talente initiiert. Zuletzt wurden 2007 in Düren in Schloss Burgau über 100 Bilder von Ohst ausgestellt.

Die Zeichnungen von Ohst wurden in vielen Büchern veröffentlicht. Sie wurden grundsätzlich auf Zerkall-Büttenpapier gedruckt. (wikipedia)

Das Ühledömche: Die Distelrather Kapelle (rheinländisch Ühledömche, „Eulendömchen“, kleiner Dom (mit früher nistenden Eulen) in Distelrath ist das älteste erhaltene Kirchengebäude Dürens. Das Ühledömche steht an der Kölner Landstraße beim Dürener Stadtteil Distelrath. Heute nisten im Turm die Turmfalken.

Nachweislich ältester Teil ist der Kirchturm, der als Wehrturm (event. des bezeugten Erbforsthofes) schon vor dem 11. Jahrhundert erbaut wurde. Die Kapelle war immer Filialkirche der Stadtkirche St. Martin, später St. Anna, und gehört heute zu St. Bonifatius in Düren-Ost. 1873 wurde das alte Kirchenschiff wegen Baufälligkeit abgebrochen und im heutigen Zustand neu errichtet. Der Turm blieb nach wie vor bestehen. Erst 110 Jahre später, am 23. April 1983, wurde die instandgesetzte Kapelle neu geweiht. Im März 2013 wurde ein Förderverein zur Unterhaltung des Kirchenbaus gegründet.
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 10. Dezember, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang melden).

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

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Auction started 24. November 2022 18:00