Franz M. Jansen, Radierung (1976): „Köln, Heumarkt“

Winning Bid: 195,00

Kategorie:

Beschreibung

Franz M. Jansen
(* 4. 2. 1885 Köln; † 21. 5. 1958 Büchel/Siegkreis)
Radierung (Abzug 1976*)
„Köln, Heumakt“
Blick vom Rathaus über den Heumarkt zum Rhein
(rechts unten vom Neffen Jansens, Martin Jansen, signiert, links nummeriert 15/30)
*Von der Platte „Köln“ (Nr. 71), entstanden 1925 im Zyklus „Der Rhein“, wurden 20 Exemplare bei Wetteroth abgezogen und von F. M. Jansen handsigniert. Das hier vorliegende Blatt wurde als Jubiläumsgabe zum 50-jährigen Bestehen der Gasgesellschaft Aggertal mbH Gummersbach im Februar 1976 bei Kätelhön in 30 Exemplaren abgezogen und von Jansens Neffen, Martin Jansen, signiert. Von der Platte wurde danach nicht mehr gedruckt.
————————————————
Franz M. Jansen, oftmals fälschlich auch: Franz Maria Jansen, richtigerweise steht aber das „M.“ für Mathilde, den Namen seiner Ehefrau (* 4. Februar 1885 in Köln als Franz Lambert Jansen; † 21. Mai 1958 in Büchel/Ruppichteroth/Siegkreis) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war ein wichtiger Vertreter der Modernen Kunst und des deutschen Expressionismus.
Franz M. Jansen studierte von 1905 bis 1906 Architektur an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Von 1906 bis 1910 war er Meisterschüler an der Akademie der Künste in Wien. Sein in diesen Jahren entstandenes Frühwerk war inhaltlich noch stark symbolistisch und in seiner arabesken Linienführung auch vom Jugendstil geprägt. Nach seiner Rückkehr nach Köln wurde Franz Maria Jansen Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.
Im Jahr 1911 war Jansen Mitbegründer der „Kölner Sezession“ und des Gereonsklubs. Im Jahr 1912 wurde er Mitglied der Berliner Secession. Jansens eigene künstlerische Entwicklung ist im Wesentlichen durch seine Wahl des künstlerischen Ausdrucksmittels, der Radierung sowie dem Holz- und Linolschnitt vorgegeben. Zwar versuchte er sich in dieser Zeit auch an Ölgemälden (u. a. gewann er die silberne Medaille der Stadt Köln für sein Panoramabild „Am Rhein“), doch sind es vor allem seine frühen grafischen Mappenwerke und Zyklen, die ihn bekannt machten. In kurzer Zeit entstand der Zyklus „6 Tage aus dem Leben eines Knaben“, dann auf einer Reise nach Italien, die ihn 1913 nach Venedig führte, der Zyklus „Die schwarzen Gondeln“, schließlich die Mappen „Die Industrie“ und „Der eiserne Rhein“. Die beiden letztgenannten Mappen entstanden bei dem befreundeten, gleichaltrigen Maler Ernst Isselmann. Sie waren Ateliernachbarn im Brückenturm der Ruhrort-Homberger Rheinbrücke in Duisburg. Isselmann war ein begeisterter Segler, und sie unternahmen so manche Tour gemeinsam.
Im Ersten Weltkrieg leistete er von 1915 bis 1918 seine Kriegsdienst ab, 1917 heiratete er die Malerin Fifi Kreutzer, deren Vornamen Mathilde er aus Zuneigung als „M.“ in seinen Künstlernamen aufnahm. Im Jahr 1918 verfasste er sein Manifest „Über den Expressionismus“. Von 1918 bis 1925 hatte er intensive Kontakte zu Franz Pfemferts Zeitschrift „Die Aktion“. Franz M. Jansen unterhielt einen engen Kontakt zu anderen Malern wie Carlo Mense und Schriftstellern wie Hermann Hesse. Im Jahr 1919 zog er nach Winterscheid in den Siegkreis, 1920 wohnte er für einige Zeit in Hamburg.
In den Jahren von 1928 bis 1930 wurden Jansens Werke auf den Auswahlausstellungen Deutscher Graphik in Paris, Zürich, Amsterdam, Warschau, Cleveland, Detroit, Chicago und Buenos Aires gezeigt. Im Jahr 1934 zog Jansen nach Büchel, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war er im Jahr 1946 Mitbegründer des Rheinisch-Bergischen Künstlerkreises. Einige seiner Werke wurden, ein Jahr nach seinem Tod 1958 in Büchel, posthum 1959 auf der documenta 2 in Kassel in der Abteilung Graphik gezeigt. Verschiedene Ausstellungen im Bonner August-Macke-Haus widmeten sich Franz M. Jansen und seiner Frau Fifi Kreutzer-Jansen. Anfang 2008 wird hier eine Retrospektive zu seinem malerischen Werk gezeigt.
(Wikipedia)
————————————————-
Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.
Nach Auktionsende erhält der Käufer per E-Mail genaue Informationen zum weiteren Procedere.
Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

Alle Gebote:

Auction has expired

Highest bidder was: Uli

Bieter Gebotszeit Gebot Auto
Uli 28. November 2021 21:23 195,00
Ben 28. November 2021 21:23 190,00 Auto
Ben 23. November 2021 15:50 170,00
DB 23. November 2021 15:50 165,00 Auto
Ben 23. November 2021 15:50 160,00
DB 23. November 2021 15:50 140,00 Auto
Ben 23. November 2021 15:50 135,00
DB 21. November 2021 12:41 120,00
Auction started 11. November 2021 16:29