Herbert Falken (*11. 9. 1932 Aachen), Holzschnitt auf Japanpapier: „Saul und David“

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Auktionsende am: 4. Dezember 2022 21:10

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Kategorie:

Beschreibung

Herbert Falken
(*11. 9. 1932 in Aachen)
Holzschnitt auf Japanpapier
„Saul und David“
(handsigniert, betitelt u. nummeriert 52/150)
Bild: 60 x 80 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 60 x 80 cm

Provenienz: aus dem Nachlass von Dr. Heinz Malangré (1930 – 2017 Aachen), von 1981 bis 1997 Präsident der Industrie- und Handelskammer Aachen und Vorstandsmitglied des Deutschen Industrie- und Handelskammertag DIHT sowie Präsident der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in NRW, von seiner Familie gespendet für „Menschen helfen Menschen“.
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Herbert Falken (* 11. September 1932 in Aachen) ist ein deutscher Zeichner, Maler und Druckgrafiker sowie ein katholischer Priester des Bistums Aachen.

Herbert Falken bestand 1953 seine Kaufmannsgehilfenprüfung, bevor er 1958 sein Abitur auf dem Abendgymnasium nachholte. Bis 1964 studierte er dann Philosophie und Theologie in Bonn und Aachen. Nach seiner Priesterweihe 1964 war er bis 1968 Kaplan an der Kirche St. Peter (Uerdingen) und von 1968 bis 1977 an St. Gregorius (Aachen-Burtscheid), wurde aber 1974 teilweise freigestellt, um sich verstärkt seiner künstlerischen Arbeit widmen zu können. Von 1977 bis 1989 war er Pastor an St. Josef (Schevenhütte). Sieben der dortigen 22 Kirchenfenster (Antik-,Opalglas/Blei/Schwarzlot) stammen von Falken, die übrigen 15 von Georg Meistermann.

Als Künstler ist Falken Autodidakt. Seine ersten Zeichnungen entstanden 1949, die ersten Gemälde 1950. Seine erste größere Ausstellung hatte er 1964 zusammen mit Benno Werth im Suermondt-Museum in Aachen. Die Teilnahme an der documenta VI 1977 machte ihn auch international bekannt. 1988 wurde er Beauftragter für Kunst im Bistum Aachen.

Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen vertreten, unter anderem Ludwig Forum Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, Sammlung Kunst aus Nordrhein-Westfalen in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster, Museum Ludwig Köln, Kolumba Köln, Käthe Kollwitz Museum Köln, Schloss Moyland, Museum für Sepulkralkultur Kassel, Staatsgalerie Stuttgart und Museum am Dom (Würzburg). Weiterhin in den Museen von Düsseldorf, Bonn, Düren, Ludwigshafen, im Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Düsseldorf, in der Kunstsammlung der deutschsprachigen Gemeinschaft Eupen/Belgien, in den bischöflichen Akademien zu Aachen und Münster, in der Ev.-theol. Fak. der Univ. Erlangen und der Kath.-theol. Fak. der Univ. Bonn sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Die Schriftzeugnisse befinden sich im Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe Bonn (RAK).

Falken beschäftigt sich mit der menschlichen Kreatur, ihrem Widerstreit mit sich selbst, mit Krankheit, Welt und Gott. Zuletzt sind auch großformatige abstrakte Arbeiten entstanden. Falken ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Falken wohnte bis vor kurzem im Kreuzauer Ortsteil Langenbroich in der Nähe des Sommerhauses von Heinrich Böll, mit dem er freundschaftlich verbunden war. Herbert Falken hat derzeit seinen Wohnsitz in Düren.

Auszeichnungen und Stipendien: 1981: Gebhard-Fugel-Kunstpreis, München +++ 1990: Gastaufenthalt Villa-Romana (Florenz) +++ 1990: Kunstpreis Stiftung Bibel und Kultur, Stuttgart +++ 1998: Ehrendoktor der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn +++ 2007: Kunstpreis des Kreises Düren +++ 2008: Ehrenpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl): 1953: Herbert Falken – Paris Bilder, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen +++ 1962: Apokalypse. Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Aachen +++ 1970: Scandalum crucis, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen +++1971: Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG), München +++ 1971: Mostra internazionale di arte sacra per la casa, Angelicum Milano +++ 1974: (Krankenbilder) Neue Galerie Sammlung Ludwig, Aachen +++ 1974: David vor Saul, Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Aachen +++ 1977: Documenta 6, Kassel (Zeichnungsausstellung Orangerie) +++ 1980: Zeichen des Glaubens – Geist der Avantgarde. Große Orangerie Schloss Charlottenburg +++ 1981: Christusbild im 20. Jahrhundert. Neue Galerie der Stadt Linz +++ 1982: Herbert Falken. Zeichnungen. 1972–1981., Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen +++ 1985: Herbert Falken. Jakobskampf. St. Egidien (Nürnberg) +++ 1986: Totentanz Mannheimer Kunstverein +++ 1986: Christusbilder(Arbeiten 1972–1986). Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Aachen +++ 1986: German Contemporary Drawings. National Arts Club, New York +++ 1986: (Landschaften/Akte), Galerie Hennemann, Bonn +++ 1987: Ecce Homo (Begleitausstellung zur Documenta 8) +++ 1990: Gegenwart/Ewigkeit, Martin-Gropius-Bau, Berlin +++ 1991/92:Fuente. Juan de la Cruz 1591–1991 De Nieuwe Kerk, Amsterdam +++ 1991: Museum und Kirche, Wilhelm-Lehmbruck-Museum Duisburg +++ 1991: Herbert Falken. Mein Michelangelo, Galerie Koppelmann, Köln +++ 1993: Herbert Falken . Aus der Dunkelheit für das Licht. Käthe Kollwitz Museum Köln und Leopold-Hoesch-Museum, Düren +++ 1993: Aus Passion: Hommage an Franz Joseph van der Grinten. Museum Katharinenhof, Kranenburg +++ 2002: Herbert-Falken – Arbeiten der 90er Jahre Kolumba. Museum des Erzbistums Köln +++ 2012: Leopold-Hoesch-Museum, Düren +++ 2022: Der Kampf mit dem Engel, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (wikipedia)
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 5. November, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang melden)

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

Alle Gebote:

Bieter Gebotszeit Gebot Auto
leserlaeufer 26. November 2022 20:00 90,00
Auction started 24. November 2022 18:00