Josel Ferdinand Seitz (1942 – 2006 Düren): Mischtechnik (Tusche/Acryl, 1989), „Der kleine Tod“

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Beschreibung

Josel Ferdinand Seitz
(* 1942 Mittenwald; † 2006 Düren)
Mischtechnik (Tusche/Acryl, 1989)
„Der kleine Tod“
(rechts unten und rechts oben doppelt signiert, betitelt,
rückseitig handschriftlich in Bleistift vermerkt: „3. Zyklus 1989, Josef F. Seitz“)
Blatt: 23,7 x 32,4 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 40 x 50 cm

(Übermalung einer Zeitschriften-Doppelseite mit Darstellungen aus Leonardo da Vincis anatomischem Werk. Der Arzt, Medizin- und Kunsthistoriker Prof. Dr. Axel Hinrich Murken (Herzogenrath) nennt in seinem Text zum künstlerischen Werk Josef Konrard Seitz‘, Der Körper als Metapher menschlichen Daseins“ in der Zeitschrift „Medizin + Kunst“ (3. Jahrgang, Juni/Juli 1991) diese Übermalungen von Josef Ferdinand Seitz „zeichnerische und malerische Reaktion zu Leonardo da Vincis anatomischen Zeichnungen“.
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Josef Ferdinand Seitz (* 1942 Mittenwald; † 2006 Düren) absolvierte von 1956 bis 1961 eine Ausbildung als Bildhauer an der Fachschule für Bildhauer in Garmisch-Patenkirchen, der sich von 1962 bis 1968 an der FH für Bildende Kunst in Köln (Kölner Werkschulen) ein Studium der freien Malerei und Bühnenbildnerei bei Prof. Friedrich Vordemberge und Prof. Karl Marxv anschloss. 1968 Ernennung zum Meisterschüler, anschließend Berufung als Kunsterzieher an das Gymnasium am Wirteltor in Düren. Nach einer Tätigkeit als Kunsterzieher war er seit 1990 als freier Maler tätig.

Seitz‘ Arbeiten beschäftigen sich in einer konsequenten Entwicklung seit den 1960er Jahren mit grundlegenden Themen des menschlichen Seins. Mit verschiedenen Techniken in Tusche, Kreide, Acryl- und Aquarellfarbe sowie in Mischtechniken thematisierte Seitz mit großer visionärer Kraft den Dualismus zwischen menschlichem Körper und Geist, Leben und Tod, Stärke und Schwäche. Seitz hat sich hauptsächlich mit den Themen Krankheit, Schmerz, Sexualität und Sterben auseinandergesetzt.

Einzel- und Gruppenausstellungen: 2017 Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Dren-Niederau +++ seit 2015 ständige Präsenz im MOMACA HILDESHEIM +++ 2002 Leopold-Hoesch-Museum Düren, Arbeiten von 1990-2002 +++ 2002 Schloss Burgau Düren, Arbeiten von 1965-2002 +++ 2001 Wanderausstellung „Der Totentanz vom Spätmittelalter bis Gegenwart“ – Ausgewählte Werke der Grafiksammlung „Mensch und Tod“ der Heinr. Heine UNI Düsseldorf +++ 2000 Stadthaus Museum Ulm, Katalog +++ 2000 National Museum of Western Art, Tokio, Katalog +++ 2000 Wilhelm-Fabry-Museum, Düsseldorf-Hilden, „Neues vom Tod“ Werke aus der Graphiksammlung „Mensch und Tod“ der Heinr. Heine UNI Düsseldorf +++ 1998 Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen e.V., Abteigebäude Prüm, Katalog +++ 1997 Leopold-Hoesch-Museum Düren, „Eine Winterreise“ +++ 1997 Kunst an St. Peter, Aachen „Im Innersten“ +++ 1997 Kath. Pfarrkirche St. Urbanus, Winden +++ 1994 Galerie „de Nickel-Schuppen“, Jülich „Herzmuskelspiele“ mit J. Kohnen-May (Lyrik) und M.Kirschbaum (Komposition) +++ 1991 Leonhardskapelle, Erkelenz, Partitur-Übermalungen „Schubert – eine Winterreise“ +++ 1991 Kulturzentrum Pleußmühle, Düren, „Begegnung der Künstler“ +++ 1990 Kunst an St. Peter, Aachen aus dem Zyklus „Dies irae“ Partitur-Übermalungen zu K. Penderecki +++ 1989 Leopold-Hoesch-Museum Düren, Katalog „Die Jahreszeiten des Menschen“ mit M. Lentz (Texte) und Horst Schiffbauer (Musik, Objekte) +++ 1988 „Blauer Saal“ – Gymnasium am Wirteltor, Projekt „Musik Bild“, ein Zyklus von 24 Bildern, „Schubert – eine Winterreise“ mit W. Nachtigall +++ 1987 Galerie „Treppe“, Düren +++ 1986 Düsseldorf, anlässlich des XXX. Int. Kongress für Geschichte der Medizin, Katalog +++ 1986 Leopold-Hoesch-Museum Düren, in Zusammenarbeit mit dem 89. Deutschen Katholikentag in Aachen: „Dein Reich komme – Variationen zur Sinnfrage“, Katalog +++ 1984 Leinwandhaus Fft./Main „Mensch und Tod“, Totentanzsammlung der Universität Düsseldorf, Katalog +++ 1982 Leopold-Hoesch-Museum Düren, Katalog +++ 1975 Leopold-Hoesch-Museum Düren, Katalog +++ 1974 Burg Erkelenz, Rathaus Marl, Kunstverein Köln +++ 1973 Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen +++ 1972 Galerie „Brillenstudio“, Aachen +++ 1972 Galerie „Der Rahmen“, Lüdenscheid +++1970 Kunstverein Köln +++ 1968 FH Köln, anlässlich der Ernennung zum Meisterschüler.
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Nach Auktionsende erhält der Käufer per E-Mail genaue Informationen zum weiteren Procedere.

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

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Auction started 16. Dezember 2021 18:00