Prof. Werner Eikel (1929 – 1998 Aachen), Offset-Litho: „Der Dom zu Aachen“

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Auktionsende am: 4. Dezember 2022 20:58

Zeitzone: Europe/Berlin

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Beschreibung

Prof. Werner Eikel
(* 30. 5. 1929 Hagen; † 17. 6. 1998 Aachen)
Offset-Litho
„Der Dom zu Aachen“
Kalligraphie-Text unter dem Motiv = „Inschrift am Barbarossaleuchter im Oktogon des Aachener Domes“
in lateinischer Schrift und deutscher Übersetzung
(rechts unten handsigniert)
Blatt: 45,5 x 57,5 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 50 x 70 cm
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Prof. Werner Eikel (* 30. Mai 1929 in Hagen; † 17. Juni 1998 in Aachen) lehrte ab 1980 an der FH Aachen, Fachbereich Design, er war ein bedeutender deutscher Kalligraph.

Werner Eikel wurde am 30. Mai 1929 als drittes Kind des Lehrers Anton Eikel und seiner Ehefrau Martha, geb. Rüenbrink, in Hagen/Westfalen geboren. – Besuch der Volks- und Oberschule sowie des Gymnasiums in Paderborn während des Krieges. Erste Bekanntschaft mit früheren Handschriften und Inkunabeln, die die Liebe zur Schriftkunst weckten. – Eine Jugendausstellung der Stadt Hagen im Karl Ernst Osthaus Museum bot Werner Eikel die erste Gelegenheit, Arbeiten öffentlich zu zeigen. Die Stadt unterstützte seine Bewerbung an die Akademie der Bildenden Künste in Freiburg/Breisgau. Volontariat in einem graphischen Betrieb in Hagen, wo er die Sparten Fotographie, Chemiegraphie, Schriftsatz, Buch- und Offsetdruck sowie das graphische Atelier kennenlernte. Zusätzlich besuchte Werner Eikel noch die private Malschule Krüger in Hagen. Nach Vorlage von erstellten Arbeiten bei Prof. Dr. August Hoff wird Werner Eikel in die Kölner Werkschulen im Sommersemester 1949 aufgenommen. Schwerpunkte waren Grundlehre, Grafik-Design, Schrift, Satz und Druck, Freie Graphik und Fotografie. 1954 Ernennung zum Meisterschüler. 1955 Selbständiger Grafik-Designer in Köln mit eigenem Colorlabor.

Ein Auftrag, Pergamente hebräisch zu beschriften und die Anerkennung für die über Nacht erlernten fremden Schriftzeichen, gaben der Kalligraphie in seinem Schaffen erneut den Vorrang. Eikel wagte sich mit den ersten Schriftblättern an die Öffentlichkeit, bald mit Asstellungen im In- und Ausland, so auch bei Ernst Fuchs in Wien, dessen positives Urteil sein weiteres Vorhaben wesentlich bestärkt hat. Das Bestreben, eine dem Original ebenbürtige Wiedergabe zu erreichen, führte zur Gründung eines eigenen Offizins, das unter dem Namen „Dreikönigspresse zu Köln“ Schutzrechte erhielt. Die bibliophilen Werke, die seither unter diesem Namen herausgebracht wurden, sind neben großformatigen Mehrfarben-Einblattdrucken auch Broschüren, Chroniken und Bücher. Seit 1972 erteilt Eikel neben seiner freiberuflichen Tätigkeit Kunstunterricht an zwei Gymnasien in Leverkusen, den er mit sehr viel Freude ausübte. Diverse Ausstellungen, Vorträge und Kurse

1980 Dozententätigkeit an der Fachhochschule Aachen. 1984 Berufung zum ordentlicher Professor an der Fachhochschule Aachen. 1987 Gründung der Gesellschaft Ars Scribendi – Internationale Gesellschaft zur Förderung der Literatur- und Schriftkunst e.V. Am 17. Juni 1998 verstarb Werner Eikel in Aachen an den Folgen einer langjährigen Krankheit.
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 10. Dezember, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang melden).

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

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Auction started 24. November 2022 18:00