Walter Cauer (1905 – 1995), Radierung: „Elektroofen“ im Weltkulturerbe Stahlwerk Röchlinger Hütte

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Auktionsende am: 26. Mai 2024 19:45

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Beschreibung

Walter Cauer
(* 4. 6. 1905 Darmstadt; † 15. 3. 1995 Darmstadt)
Radierung
„Elektroofen“
im Weltkulturerbe Stahlwerk Röchlinger Hütte/Völklinger Hütte in Völklingen/Saarland
(handsigniert u. betitelt)
Motiv: 24 x 33 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 39 x 50 cm

Anm.: rückseitig handschriftlicher Vermerk: „Die Röchlinghütte von W. Cauer . . .“ (Röchlinghütte = Völklinger Hütte).
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Weltkulturerbe Völklinger Hütte, das Eisenwerk der Familie Röchling: Das Schicksal Völklingens wurde 1881 durch die Übernahme des Eisenwerks durch die Gebrüder Röchling stark beeinflusst. Schon nach wenigen Jahren wurde das Familienunternehmen zum Großindustrie-Zentrum. Die zwischen Innenstadt und Saar gelegene Hütte bestimmte mit ihrem Arbeitsplatzbedarf, ihrer wirtschaftlichen Sogkraft und der hohen Produktionsausweitung weitgehend die Stadtentwicklung. Die Hütte beherrscht Völklingen ein Jahrhundert lang. Nach der Stahlkrise (1975) findet der Höhenflug ein Ende.

Am 7. August 1881 erwirbt Carl Röchling die stillgelegte Eisenhütte, das Völklinger Werk, für 270.000 Mark und gründet mit den Brüdern Theodor und Fritz eine OHG. Die Firma hieß: „Völklinger Eisenwerk Gebrüder Röchling“. 1890 ist die Völklinger Hütte mit einer Jahreserzeugung von 70.164 t Träger- und 14.502 t Schweißeisen das größte Trägerwalzwerk Deutschlands. 1898 übernahm Hermann Röchling von seinem Vater Carl die Völklinger Hütte.
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Walter Cauer (* 4. Juni 1905 Darmstadt; † 15. März 1995 Darmstadt) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer

Die ersten künstlerischen Unterweisungen erhielt Walter Cauer im Bildhaueratelier seines Vaters Robert Cauer und in der Radierwerkstatt seiner Tante Marie Mendelssohn. Von 1931 bis 1933 studierte er bei Willi Baumeister und Franz Delavilla an der Städelschule in Frankfurt/Main, 1934 besuchte er Kurse an der Kunstschule Hamburg und wurde 1935 Meisterschüler von Hermann Kätelhön. Von 1936 bis 1938 war Cauer als Grafiker und Plexiglasradierer tätig. 1939/40 nahm er das Studium der Wandmalereitechniken bei Hermann Kaspar an der Kunstakademie im München auf. Nach dem Kriegsdienst von 1940 bis 1945 kehrte Cauer nach Darmstadt zurück und war dort als freier Künstler tätig.

Studienreisen führten ihn nach Spanien, Frankreich, England, Kolumbien und Italien, wo er 1972 den Kunstpreis „Coppa Grafica Meridionale di Napoli“ erhielt. Cauer wählte bevorzugt Motive aus der Segelschifffahrt, dem Untertagebau und der Stahlgewinnung, daneben entstanden in den 1950er Jahren Linolschnitte mit satirischem Charakter.

Literatur: Kunst Archiv Darmstadt (Hrsg.) Kunstszene Darmstadt A bis Z. Verzeichnis bildender Künstler in und um Darmstadt, Darmstadt 1987, S. 60f. +++ Tesch, Anne: Kunstberühmte Hände. Biographie der Bildhauerfamilie Cauer, Bad Kreuznach 1967, S. 139-142. (www.darmstadt-stadtlexikon.de)
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 1. Juni, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang melden).

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

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Auction started 17. Mai 2024 19:00