Wolfgang Nestler (* 1943, lebt in Kalterherberg), Holzschnitt (1998): ohne Titel

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Auktionsende am: 26. Mai 2024 18:54

Zeitzone: Europe/Berlin

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Beschreibung

Wolfgang Nestler
(* 8. 9. 1943 Gershausen/Landkreis Hersfeld, lebt in Kalterherberg)
Meisterschüler bei Erwin Heerich in Düsseldorf
Holzschnitt (1998)
ohne Titel
(handsigniert, nummeriert E.A. u. datiert)
Motiv: 10,3 x 15 cm
Rahmen (= kostenlose Beigabe): 30 X 40 cm

Anm.: „E. A.“ = épreuve d‘artiste. Obwohl die wörtliche Bedeutung des Begriffs auf Probedruck hinweist, handelt es sich nach internationaler Gepflogenheit um Drucke außerhalb der Auflage für den Eigenbedarf des Künstlers. EA-Abzüge sind meist auf edlerem Papier gedruckt.)

Provenienz: Für „Menschen helfen Menschen“ aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. Wolfgang Becker (* 1936 in Hannover, lebt in Aachen), Gründungsdirektor und Leiter des städtischen Mu­seums „Neue Ga­le­rie – Sammlung Ludwig“ 1970 und des Ludwig Forums für internationale Kunst in Aa­chen 1990-2001.
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Wolfgang Nestler (* 8. September 1943 in Gershausen im Landkreis Hersfeld) ist ein deutscher Bildhauer, Fotograf und Zeichner.

Wolfgang Nestler wuchs in Witten an der Ruhr auf und machte am dortigen Städtischen Gymnasium für Jungen Abitur. Von 1967 bis 1973 studierte er an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf; er war Meisterschüler bei Erwin Heerich. Gleichzeitig machte er eine Ausbildung zum Schmied. Von 1972 bis 1977 war er als Kunsterzieher am Couven-Gymnasium in Aachen angestellt. Von 1987 bis 1989 hatte er eine Professur an der Universität Siegen und von 1990 bis 2007 war er Professor für Plastik und Bildhauerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Er wurde emeritiert. Nestler nahm regelmäßig an Ausstellungen im Deutschen Künstlerbund teil. Zu seinen Absolventen und Meisterschülern zählen beispielsweise Peter Ondraczek, Steffen Krüger, Tanja Endress-Klemm und Dieter Call.

Zahlreiche Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum, unter anderem sechs Plastiken beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Bonn, eine plastische Installation im Justizministerium, eine Stahlplastik in der Bundesgartenschau Stuttgart und eine Steinskulptur als Mahnmal für die Opfer des Naziregimes in Krefeld.

Werk: Nestlers Thema ist die Energie der Form; er inszeniert bei seinen Arbeiten oft ein fragiles Kräftespiel von Eisenstangen, Gelenkstücken, Scharnieren oder er balanciert zum Beispiel massive Blöcke aus . . . Seine bevorzugten Ausdrucksträger sind Eisen und Stahl, die er durch Schmieden, Schweißen, Gießen und Zerteilen bearbeitet. Das Ergebnis sieht, oberflächlich gesehen, oft einfach und schön aus, dem aber ein intellektueller Anspruch entspricht, „in dem abstraktes Denken, technische Präzision und naturgesetzliche Bedingungen kunstvoll zusammentreffen.

In seinen Zeichnungen stellt Nestler häufig Landschaften oder Pflanzen dar. Sie sind also meist gegenständlich und verweisen damit auch auf die Vorbilder, die zu den ungegenständlichen Plastiken führen.

Auszeichnungen: 1974: Stipendium der Stadt Aachen +++ 1975: Kunstpreis Berlin +++ 1976: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen +++ 1977: Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium +++ 1977: Kunstpreis der Böttcherstraße, Bremen +++ 1980: Preis der deutschen Kunstkritiker +++ 1995: Robert-Schuman-Preis für Bildende Kunst +++ 2005: Landespreis Hochschullehre für das Projekt „Weltkulturerbe im Austausch“

Einzelausstellungen: 1974: Museum Haus Lange, Krefeld +++ 1978: Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld +++ 1981: Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern +++ 1981: Neue Galerie Sammlung Ludwig, Aachen +++ 1984: Badischer Kunstverein, Karlsruhe +++ 1996: Neuer Aachener Kunstverein +++ 1997: Skulpturensammlung Viersen +++ 1999: Kunstmuseum Moritzburg, Halle +++ 1999: Landesmuseum Mainz +++ 2000: Schloss Moyland +++ 2007: Kunstverein Dillingen, Altes Schloss, Dillingen

Gruppenausstellungen: 1977: documenta 6, Kassel +++ 1980: Staatsgalerie Stuttgart +++ 1982: Nationalgalerie Berlin +++ 1986: Von der Heydt-Museum, Wuppertal +++ 1987: Documenta 8, Kassel +++ 1993: Deutscher Künstlerbund, Dresden +++ 1997: Rheinisches Landesmuseum, Bonn +++ 1998: Städtische Galerie im Park Viersen +++ 2000: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf +++ 2004: Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen +++ 2006: Lehmbruck-Museum, Duisburg
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Die Objekte, die von der Medienhaus Aachen GmbH ausschließlich zu Gunsten des Vereins „Menschen helfen Menschen“ versteigert werden, müssen nach Auktionsende im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Abholtermin ist der Samstag nach Auktionsende, 1. Juni 2024, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen (Einfahrt links neben dem Neubau bis zur Schranke, dort parken und bitte am Eingang neben der Schranke melden).

Kontakt: Kunstmarkt@medienhausaachen.de

Alle Gebote:

Auction started 17. Mai 2024 19:00